Festo: Mit Künstlicher Intelligenz die nächste Stufe erklimmen

Digitalisierte Produkte von Festo erhöhen künftige Wertschöpfung.

Aus neuen Technologien erwachsen nie dagewesene Marktchancen. Festo begleitet seine Kunden bei diesem Transformationsprozess.  Aus neuen Technologien erwachsen nie dagewesene Marktchancen. Das gilt umso mehr für die Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau. Ziel von Festo ist es dabei, Kunden und Partner bei diesem Transformationsprozess ins digitale Zeitalter zu begleiten und mitzunehmen. Mit der Übernahme des Informatikunternehmens Resolto ist Festo bereit, die nächste Stufe in der Automatisierungstechnik zu erklimmen: die Nutzung Künstlicher Intelligenz.

Wie stolz waren die Besitzer des klassischen Nokia 3310 im Jahr 2000 auf ihr robustes Mobiltelefon. Hersteller Nokia machte Milliardenumsätze dank der hohen verkauften Stückzahlen, praktisch aber nur mit der Hardware selbst. Fast 20 Jahre später ist die Hardware des iPhone X nicht nur um ein Vielfaches teurer, sondern generiert dank Digitalisierung auch noch einen Boom für neue Geschäftsmodelle und neue Märkte: Mehr als 100.000 Apps sind im Apple Store verfügbar, die allein einen Markt von 9,5 Mrd. € für Musik und Software bilden. Tendenz steigend.

Smarte Lösungen 

Auch in der Automatisierungstechnik entwickeln sich im Zeitalter der Digitalisierung klassische Automatisierungsprodukte wie Antriebe, Steuerungen, Ventile oder Wartungseinheiten zur Druckluftaufbereitung zu smarten Lösungen: Sie integrieren immer mehr Funktionen und ermöglichen die Kommunikation untereinander und zu höheren Ebenen der Automatisierungspyramide durch Sensorik, Intelligenz sowie Software-basierte Funktionen.

Beispiel: Eine klassische Wartungsgeräte-Einheit der D-Reihe bereitet die Druckluft auf – mit Filtern, Öl- und Wasserabscheidern sorgt sie für hohe Druckluftqualität. Die Wartungsgeräte der MS-Reihe mit ihrem Energie-Effizienz-Modul MSE6-E2M tun genau das, können aber noch viel mehr: Mit Sensoren bestückt, sammelt das Modul Daten, die ausgewertet werden können, um im Falle von Abweichungen gegensteuern zu können. Es kann Leckagen erkennen und weitermelden sowie Condition Monitoring prozessrelevanter Daten betreiben. Mit vermindertem Druckluftverbrauch könnten bis zu 30% an Energieeinsparungen drin sein.

Viel mehr als Einbauen und Vergessen 

„Produkte von Festo folgten über Jahrzehnte hinweg dem Credo ‘Einbauen und Vergessen‘. Heute gilt dieser Leitsatz von Festo zwar immer noch, aber die Produkte des Unternehmens Festo werden heute eingebaut und schaffen zusätzliche Wertschöpfung – dank Digitalisierung“, erklärt Dr. Frank Melzer, Vorstand Produkt- und Technologiemanagement bei der Festo AG.

Festo geht jetzt noch einen Schritt weiter: Die Übernahme der Resolto Informatik GmbH im Frühjahr 2018 ermöglicht Lösungen der Künstlichen Intelligenz für Echtzeitanwendungen. Daten werden bereits im Feld maschinennah interpretiert. Dies ermöglicht Energieeinsparungen, kürzere Zykluszeiten, reduziert Maschinenausfälle und Produktionsfehler.

Die Softwarelösung SCRAITEC von Resolto beispielsweise kennt den gesunden Zustand einer Anlage und detektiert durch Echtzeit-Analyse von Sensordaten einer Anlage jede Anomalie. SCRAITEC liefert frühzeitige und präzise Prognosen, stellt Diagnosen und gibt Handlungsempfehlungen. „Das Thema Analytics und Künstliche Intelligenz wird unser Produktportfolio enorm beeinflussen, indem beispielsweise KI-Algorithmen sowohl in die Cloud als auch direkt in Komponenten von Festo eingebunden werden können", beschreibt Melzer die Vorzüge der Akquisition.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.festo.com/iot

Über Festo: 
Die Festo AG ist gleichzeitig Global Player und unabhängiges Familienunternehmen mit Sitz in Esslingen am Neckar. Das Unternehmen liefert pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik für 300.000 Kunden der Fabrik- und Prozessautomatisierung in über 40 Branchen. Produkte und Services sind in 176 Ländern der Erde erhältlich. Weltweit rund 20.100 Mitarbeiter in 61 Ländern mit über 250 Niederlassungen erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von ca. 3,1 Mrd. €. Davon werden jährlich rund 8 % in Forschung und Entwicklung investiert. Im Lernunternehmen beträgt der Anteil der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen 1,5 % vom Umsatz. Lernangebote bestehen aber nicht nur für Mitarbeiter: Mit der Festo Didactic SE bringt man Automatisierungstechnik in industriellen Aus- und Weiterbildungsprogrammen auch Kunden, Studierenden und Auszubildenden näher.

Quelle: www.festo.com/net/de_corp/SupportPortal/Press.aspx?tab=10&s=t